Montag, 25. Februar 2008
Sonntag, 24. Februar 2008
Wie es geht..
Wie gehts denn? Ganz einfach: ausgefallen beschissene Meinung haben, sie ich (zugegebenermaßen) schicke Worte kleiden und dann raus damit. Das will nicht nur der Verleger, nein, das will auch das Volk. Dann kann man noch so hässlich sein (an der Seele); das macht Spaß und man verdient Geld damit. So werd' ich das auch machen: ich lege mir eine krasse Meinung, veröffentliche sie, jeder will hören, wie ich mich mit den Vernünftigen streite und dafür bekomme ich dann Geld. So läufts doch auch in der Forschung. Wer sucht denn dort nach Wahrheit? Niemand. Hat jemand mal einen praktizierenden Rechtsanwalt gesehen, der wegen der "Gerechtigkeit" praktiziert? So bald er praktiziert, wird er Pragmatiker und vergisst den Scheiß mit der Gerechtigkeit schnell wieder. Da hat der gute alte Aristoteles wieder mal Recht: Das funktioniert alles nur mit Muße: Kunst, Gerechtigkeit und eben auch Wahrheit.
Broder, wir lieben dich! Man muss eben seinen Feind kenne.
Broder, wir lieben dich! Man muss eben seinen Feind kenne.
Freitag, 22. Februar 2008
Broder-Schriften-Verzeichnis
Man könnte sich generell einmal und dann kontinuierlich die Mühe machen, die Schriften Broders zu sammeln, nach Themen zu ordnen und zu kommentieren sowie auch mit einem Link zu versehen. Das meiste findet sich im Spiegel und in dessen Archiv kann man seit neuestem frei suchen (und finden). Weiteres in Kürze..
Wer watcht wen im Watchblog?
Im Grunde könnte man diesen Blog als einen "Henryk M. Broder-Watchblog" bezeichnen. Tun wir auch. Damit wir hier aber gute Arbeit leisten können, müssen wir natürlich unseren Feind kennen. Wohl oder übel muss man dann das konsumieren, was man eigentlich verabscheut. Lernen wir einfach von unserem Meister!
Broder schrieb bei WeltOnline am 22. Februar 2008 (Der "BILDblog" und die Fehler der Anderen) über Tartar essende Vegetarier, Schmuddelhefte konsumierende Sittenwächter und eben auch den im Grunde die BILD liebenden BILDblog-Mann Niggermeier. Er suche nur nach einer Rechtfertigung, sich mit der BILD zu beschäftigen. Er wählt die Kritik. So, wie jeder Kunstkritiker nach Broder selbst gerne Künstler geworden wäre.
Broder schrieb bei WeltOnline am 22. Februar 2008 (Der "BILDblog" und die Fehler der Anderen) über Tartar essende Vegetarier, Schmuddelhefte konsumierende Sittenwächter und eben auch den im Grunde die BILD liebenden BILDblog-Mann Niggermeier. Er suche nur nach einer Rechtfertigung, sich mit der BILD zu beschäftigen. Er wählt die Kritik. So, wie jeder Kunstkritiker nach Broder selbst gerne Künstler geworden wäre.
Zwei Medienjournalisten gehören zu den größten Kritikern der "Bild"-Zeitung. Sie betreiben die Webseite "Bildblog.de", die Fehler und vermeintliche Sünden auflisten. Der Autor Henryk M. Broder hat sich die Seite angeschaut und erkennt, dass hier treue Freunde von "Bild" am Werke sind.Broder übertrifft sich wieder selbst. Zugute halten muss man ihm seine scharfe Analyse. Aber abziehen die lustige Verkehrung der Wirklichkeit ins Gegenteil.
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